Im Jahr 2006 wurde mit der Entwicklung des ersten Unterwasser-Metalldetektors mit Großschleife begonnen. Die Entwicklungsphase wurde Anfang 2007 mit der Produktionsfreigabe des Geräts abgeschlossen. Bei der Einheit handelt es sich um einen Einzonen-EMI-Metalldetektor, der auf einer bistatischen Planarantenne (Sender/Empfänger) mit einer aktiven Oberfläche von 1150 mm (B) x 900 mm (L) basiert. Die Antennenwicklungen sind in einem starren, mit Harz versiegelten Kunststoffgehäuse geschützt und an der Struktur eines ROV (ferngesteuerten Unterwasserfahrzeugs) mit einem Rohrrahmen aus Edelstahl AISI316 montiert. Diese Struktur ist so berechnet, dass sie unter Wasser durch den hydrostatischen Auftrieb der Hohlteile ausbalanciert ist.
Die Elektronikeinheit, die mit Harz in einem Behälter aus Edelstahl 316 versiegelt ist, ist über ein für Hochdruckeinsätze geeignetes Kabel mit dem Antennen-Array verbunden; ein zweites Kabel mit ähnlichen Eigenschaften versorgt die Antenne mit Gleichstrom. Die Stromversorgung erfolgt direkt über das ROV.
Das Erkennungssystem basiert auf dem Senden und Empfangen eines niederfrequenten elektromagnetischen Feldes und ist darauf abgestimmt, Ziele aus magnetischen und nicht-magnetischen Metallen zu detektieren.
Der Betrieb des Detektors kann von einem Überwasserschiff aus gesteuert werden, das über ein Kabel mit dem ROV verbunden ist. Unterstützt wird der Einsatz durch ein System aus Leuchten und Kameras, das es ermöglicht, sichtbare Objekte zu erkennen und Hindernisse wie Baumstämme und Felsen zu vermeiden.